Klinische Un­ter­su­chung

Inspektion und Tasten

Bereits bei der Inspektion der Analregion lassen sich Haut­ver­än­de­rung wie Fistel, Warzen, Marisken, äußere Hä­mor­rhoi­den, ein Vorfall (Prolaps) von anderem Gewebe, eine Rötung, ein Nässen, Schuppungen, Blutungen sowie andere Ver­än­de­run­gen erkennen.

Bei initial un­auf­fäl­li­gen Befunden lässt sich bereits durch das Auffordern zum zu­sätz­li­chen Pressen eine Be­cken­bo­den­sen­kung nachweisen oder sogar das Vorfallen von Hä­mor­rhoi­den (z.B. III.°-ig) oder gar das Mastdarm provozieren.

Über das Austasten das Analkanals und des unteren Mastdarms lassen sich Tumoren feststellen, ent­zünd­li­che Befunde tasten und auch Defekte im Schließ­mus­kel sowie Ver­än­de­run­gen, die sich als Folge von Be­cken­bo­den­schwä­chen bilden (z.B. Rektozele), finden.

Prokto-/Rektoskopie:

Hä­mor­rhoi­den und ein Prolaps der Mast­darm­schleim­haut bzw. von Anteilen der gesamten Mast­darm­wand lassen nicht mit dem Koloskop, sondern adäquat nur mit dem Proktoskop untersuchen. Der Mastdarm selbst kann ideal mit dem Rektoskop untersucht werden. Speziell zur Lo­ka­li­sa­ti­on der exakten Tumorhöhe ist dies die einzige Un­ter­su­chungs­me­tho­de mit der eine Operation bzw. das ent­spre­chen­de Verfahren geplant werden kann.

Schließ­mus­kel­druck­mes­sung

Mit dieser Un­ter­su­chung kann der Ruckdruck des M. Sphinkter ani internus, die Kneif­funk­ti­on des M. Sphinkter ani externus und der Hus­ten­re­flex gemessen werden. Ferner lassen sich anale Reflexe und die Koor­di­na­ti­on (Pressen vs. Kneifen) überprüfen und so eine Störung im Ablauf der Stuh­lent­lee­rung nachweisen.

Zentrum für Koloproktologie
Priv. Doz. Dr. med. Thomas Borschitz
Rheinstraße 43-45  |  55116 Mainz

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